Komplexes regionales Schmerzsyndrom

Schmerzreduktion durch Imagination

Seit Mai 2014 haben wir unsere Studie zur Wirksamkeit verschiedener nicht-medikamentöser Behandlungsmethoden gegen Phantomschmerzen gestartet. Hierfür suchen wir noch Patienten mit Phantomschmerzen nach Beinamputationen um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Klicken Sie hier für mehr Informationen…

Phantomschmerz Studie

Das komplexe regionale Schmerzsyndrom (CRPS) auch symphatische Reflexdystrophie oder Sudeck Dystrophie genannt, ist ein sehr schmerzhafter Zustand, der manchmal nach einem Trauma oder auch nach einem Schlaganfall auftritt. Die Diagnose und Behandlung dieses Krankheitsbildes ist nicht ganz einfach. Neben peripheren Veränderungen wie z.B. erhöhte symphatische Aktivität treten auch zentrale Veränderungen auf Hirnniveau statt. Dies beinhaltet z.B. auch ein verändertes Körperschema der betroffenen Extremität. Dieselben Veränderungen wurden auch bei Schlaganfall- und Phantomschmerzpatienten beobachtet. Spiegeltherapie bietet auch hier eine Möglichkeit vorhandene Schmerzen zu reduzieren. Die Spiegeltherapie ist hierbei meist Teil mehrerer kognitiver Imaginationsstrategien, wobei der Patient lernt sich bestimmte Bewegungen der Hand bewust vorzustellen ohne diese auszuführen. Der Spiegel bietet dem Patienten hier eine Möglichkeit eine schmerzfreie Bewegung der betroffenen Seite im Spiegel zu sehen. Diese Techniken scheinen bestimmte Hirnareale zu aktivieren, die einen positiven Einfluss auf das Körperschema und Bewegungsprogrammierung haben.

Beobachtung des Spiegelbildes der nicht betroffenen Seite

Spiegeltherapie ist hier Teil eines Imaginationsprogrammes, worin der Patient lernt sich Bewegungen der betroffenen Seite mental vor zu stellen.

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